Berufsbild
Die professionelle Pflege und Betreuung von Menschen steht für Sie als Gesundheits- und Krankenpfleger/in im Vordergrund Ihrer Aufgaben. Sowohl in der Klinik wie auch in der ambulanten Versorgung und in Pflegeheimen nehmen Sie Ihre Aufgaben wahr. Sie stehen Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen beratend und unterstützend zur Seite.
Ausbildungsziel
Ziel der Pflegeausbildung ist die Befähigung zum professionellen Handeln im stationären und ambulanten Arbeitsfeld der Pflege. Die Ausbildung befähigt Sie dazu, als Mitglied des therapeutischen Teams folgende Aufgaben eigenverantwortlich durchzuführen:
Erhebung und Feststellung des Pflegebedarfs, Planung, Organisation, Durchführung und Dokumentation der Pflege.
Evaluation der Pflege, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege.
Beratung, Anleitung und Unterstützung von zu pflegenden Menschen und ihrer Bezugspersonen in der individuellen Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit.
Einleitung lebensnotwendiger Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes.
Im Rahmen der Mitwirkung werden folgende Aufgaben ausgeführt:
eigenständige Durchführung ärztlich veranlasster Maßnahmen
Maßnahmen der medizinischen Diagnostik, Therapie und Rehabilitation
Maßnahmen in Krisen- und Katastrophensituationen
Grundlage der Ausbildungsinhalte sind das Krankenpflegegesetz mit der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufe der Krankenpflege (2003) und die Rahmenrichtlinien für die Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege des Nds. Kultusministeriums. Die Ausbildung schließt nach drei Jahren mit einer staatlichen Abschlussprüfung ab. Sie umfasst einen praktischen, schriftlichen und mündlichen Teil.
Theoretische Ausbildung
Die theoretische Ausbildung ist in unserem Curriculum in 13 Module strukturiert und vermittelt Kenntnisse u. a. in
Gesundheits- und Krankenpflege
Hygiene, Mikrobiologie, Ernährungslehre
Krankheitslehre, Anatomie, Physiologie
Psychologie, Soziologie
Chemie, Physik, Biologie
Recht
Der Unterricht von ca. 2.200 Stunden erfolgt im Blockunterricht. Innovative Lehr- und Lernarrangements fördern das Lernen.
Praktische Ausbildung
Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 2.500 Stunden und wird in unterschiedlichen stationären Disziplinen durchgeführt, wie z. B.
Während des praktischen Einsatzes stehen den Auszubildenden auch berufspädagogisch qualifizierte Pflegekräfte begleitend zur Seite.
Ausbildungszentrum
Das Ausbildungszentrum verfügt über 570 Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege und hat Ausbildungsstätten am
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Ausbildungsbeginn |
KRH Klinikum Robert Koch Gehrden |
Oktober |
KRH Klinikum Springe |
Oktober |
KRH Klinikum Großburgwedel |
August |
KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen |
Oktober |
KRH Klinikum Lehrte |
Oktober |
KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge |
April |
KRH Klinikum Oststadt-Heidehaus |
Februar, April, August |
KRH Klinikum Nordstadt |
Februar, April, August |
KRH Klinikum Siloah |
Februar, April, August |
KRH Psychiatrie Wunstorf |
Oktober |
Voraussetzungen für die Ausbildung
gesundheitliche Eignung
Realschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung
oder Fachhochschulreife oder Abitur
oder einen Hauptschulabschluss und eine Krankenpflegehilfeausbildung oder eine andere zweijährige Berufsausbildung
ein vierwöchiges Pflegepraktikum
Bewerbungsanschreiben mit Begründung für Ihren Berufswunsch
Lebenslauf mit Foto (auch eingescannt)
Bewertung des Pflegepraktikums
die letzten zwei Zeugnisse vor dem Schulabschluss
Schulabschlusszeugnis
Ausbildungsvergütung (Stand: Januar 2010)
1. Ausbildungsjahr 821,58 €
2. Ausbildungsjahr 882,66 €
3. Ausbildungsjahr 983,46 €
Kooperationen
Seit April 2004 besteht eine Kooperation mit der Fachhochschule Hannover im dualen Studiengang Bachelor of Arts (nursing).
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Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung
Die Angebote für den Pflegeberuf sind sehr vielfältig. In Niedersachsen werden folgende Fachweiterbildungen mit einer staatlichen Abschlussprüfung und einer Weiterbildungsbezeichnung durchgeführt:
Fachkraft für Intensiv- und Anästhesiepflege
Fachkraft für onkologische Pflege
Fachkraft für psychiatrische Pflege
Fachkraft für ambulante Pflege
Fachkraft für operative und endoskopische Pflege
Fachkraft für Hygiene in der Pflege
Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege
An Fachhochschulen und Universitäten werden Bachelor- und Masterstudiengänge bundesweit in folgenden Fachrichtungen angeboten, z. B.:
Pflegepädagogik
Pflegewissenschaft
Pflegemanagement