Für ein modern geführtes Krankenhaus sind medizinische Versorgung, Diagnostik und Therapie allein nicht ausreichend, um eine kompetente Krankenversorgung zu gewährleisten. Ebenso wichtig für die Genesung, das Wohlbefinden und das Sicherheitsgefühl der Patienten, deren Angehörigen und Bekannte, ist eine qualifizierte Betreuung und Pflege. Unser Pflegedirektor arbeitet kooperativ mit den Leitungskräften der Funktions- und Stationspflegebereiche und allen anderen Berufsgruppen daran, dass die Behandlung, Gesundung und Senkung des Leidens auf humane Art schnellstmöglich erzielt wird.
Durch Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogramme erzielen wir einen hohen Grad an Fachlichkeit, Humanität, Effizienz und sozialer Kompetenz. Der Informationsprozess stützt sich auf eine exakte Pflegedokumentation mit definierten Pflegezielen sowie deren fortlaufender Kontrolle und Anpassung. Aus den vorhandenen Tätigkeiten des Pflegedienstes sind Arbeiten wie innerhäusige Patiententransporte und Bürotätigkeiten ausgegliedert. Diese Aufgaben nimmt unser Patiententransportdienst wahr und auf den Stationen werden Pflegesekretäre für Verwaltungs- und Versorgungsarbeiten eingesetzt. Den Pflegekräften steht damit mehr unterbrechungsfreie Zeit für die Patientenbetreuung zur Verfügung und Wartezeiten vor, nach Untersuchungen und Behandlungen der Patienten, werden erheblich gesenkt.
Unsere patientenorientierte Pflege soll bewirken, die Patienten unter Zugrundelegen ihrer vorhandenen Möglichkeiten zu pflegen und zu aktivieren, so dass bei ihnen größtmögliches Wohlbefinden erreicht wird. Nur so kann der Patient genesen oder erlernen, mit seiner Krankheit umzugehen.
Vermehrter Einsatz von Teilzeitkräften und Plätze in der Kindertagesstätte ermöglichen die Einführung von flexiblen Arbeitszeiten und der 5-Tage-Woche. Die Fluktuation ist sehr gering; freiwerdende Stellen sind im Klinikum Agnes Karll Laatzen problemlos mit qualifiziertem Pflegepersonal zu besetzen. Fast alle Leitungskräfte und deren Vertretungen haben eine oder mehrere Weiterbildungsmaßnahmen (OP- und Intensiv-Fachweiterbildung oder Leitung des mittleren Pflegemanagements) erfolgreich absolviert. Darüber hinaus bieten wir kontinuierlich innerbetriebliche Fortbildungsmaßnahmen zu unterschiedlichen Themen im Krankenhaus an. Speziell hierfür haben wir eigene Schulungs- oder Gruppenarbeitsräume hergerichtet und ausgestattet, die wir in freien Zeiten auch externen Nutzern, z.B. für EDV-Schulungen, zur Verfügung stellen können. Außerdem hat die Klinikum Region Hannover GmbH eigens für die Pflegekräfte seiner Kliniken die OP- und Intensiv-Fachweiterbildung in das Fortbildungskonzept aufgenommen.
Wichtig für eine gute Pflege ist darüber hinaus die ständige Kommunikation miteinander. So werden regelmäßig Dienstbesprechungen in den Bereichen und mit anderen Berufsgruppen abgehalten. Neben den vorhandenen Pflegestationen, dem OP, der Anästhesie, dem EKG-/ Endoskopiebereich, der interdisziplinären Notfallaufnahme und den beiden Intensivstationen haben wir zusätzlich ein mobiles Notfall- Team (Facharzt und Intensivpflegekraft: „Schnellstmögliche Hilfe verhindert Schlimmeres!“) eingerichtet. Der medizinischen Intensivstation angegliedert ist die CPU (Chest Pain Unit = Brustschmerzeinheit). Die Notfallkette im Klinikum Agnes Karll Laatzen wird abgerundet durch eine spezielle 6-Betteneinheit für Schlaganfallpatienten (Stroke Unit).
Unsere Patientenzimmer sind mit Fernseher, Telefon (pro Bett auf Mietbasis) mit moderner Medienschiene (Gas-, Sauerstoff-, Stromanschlüsse, Lichtleisten und integrierte Patientenrufanlage) ausgestattet. In der Regel werden hier ein bis drei elektrisch verstellbare Betten bereitgestellt. Unterstützt wird unsere Arbeit für unsere Patienten durch moderne apparative Ausstattung, wie z.B. Infusions- und Spritzenpumpen, die in ausreichender Zahl vorhanden sind. Zur Verhütung oder Behandlung von z.B. Druckgeschwüren (Dekubitus) setzen wir elektrisch betriebene Lagerungsmatratzen ein.
Der Zentralsteri und unsere Bettenzentrale bereiten unter Beteiligung des Hygienefachpflegers die wiederverwendbaren Utensilien und Betten auf. Zur Vorbeugung von Rückenerkrankungen des Personals nutzen wir moderne Lagerungs-, Hebe- und Transporthilfen, wie z.B. Rollboards, Patientenlifter und Stretcher.
Die positive Resonanz bei unseren Patienten und Angehörigen zeigt uns, dass wir den richtigen Weg gehen. Dieser Erfolg ist nur durch aktives und kompetentes Krankenpflegepersonal und ein aufgeschlossenes, kollegiales Umfeld möglich. Als Serviceleistung für unsere Patienten ist in der Regie des Pflegedirektoriums eine kostenlose Patientenbücherei eingerichtet worden, die von ehrenamtlichen Helferinnen organisiert wird. Wir würden es sehr begrüßen, wenn weitere Ehrenamtliche sich bei uns engagieren würden.
Für Anregungen, Ideen, Kritik und auch Beschwerden nutzen Sie bitte unser etabliertes Beschwerdemanagement.