Kooperationen innerhalb des KRH Klinikums Nordstadt

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​Je enger die Kliniken und Abteilungen eines Krankenhauses zusammenarbeiten, desto größer ist der Nutzen für Sie als Patienten. Dies gilt vor allem bei Krankheitsbildern, die andere Erkrankungen (Komorbiditäten) nach sich ziehen. Das können beispielsweise Herz- und Kreislauferkrankungen bei einer Arteriosklerose sein.

In unserer Disziplin taucht häufig die diabetische Retinopathie im Gefolge der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) auf. Unabhängig davon, in welchen Wechselwirkungen die Erkrankungen miteinander stehen, sind Sie als Patient im KRH Klinikum Nordstadt in guten Händen. Nachfolgend finden Sie unsere wichtigsten Behandlungspartner und eine Beschreibung der Art von Kooperation aufgelistet.

 

Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Wenn Sie per Facharztüberweisung die Ambulanz der Augenklinik aufsuchen und der untersuchende Arzt diagnostiziert oder bestätigt eine Erkrankung, die durch eine Operation in Vollnarkose behandelt werden muss, so erfolgt vor der geplanten stationären Aufnahme eine Vorstellung in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Klinikum Region Hannover Krankenhaus Nordstadt.

Zu diesem Termin werden Sie gebeten, sämtliche Befunde Ihres Hausarztes (Röntgenuntersuchungen, EKG, Ergebnisse von Blutuntersuchungen, Krankenvorgeschichte etc.) mitzubringen, damit die dortigen Kollegen eine genaue Einschätzung für die geplante Narkose treffen können. Am Ende der Untersuchung empfiehlt Ihnen der Anästhesist weitere Untersuchungen oder Behandlungen, die in der Regel vom Hausarzt vor der stationären Aufnahme durchgeführt werden sollen.

Hierzu erhalten Sie ein ausführliches Merkblatt. Durch diese ambulante Untersuchung im Vorfeld der stationären Aufnahme kann die Dauer des Aufenthaltes erheblich verringert werden. Am Tag der stationären Aufnahme, d. h. am Tag vor der Operation, besucht Sie der Anästhesist, der die Narkose am nächsten Tag auch durchführen wird. Zu diesem Zeitpunkt können Sie weitere Fragen stellen. Gegebenenfalls veranlasst der Kollege noch weitere Untersuchungen.

 

Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Patienten, bei denen wir Erkrankungen im Bereich der Augenhöhle feststellen – wie beispielsweise Tumoren der Nasen-Nebenhöhlen, mit Beteiligung der Augenhöhle, primäre Augenhöhlentumoren oder Tränengangerkrankungen – behandeln wir in enger Zusammenarbeit mit der HNO-Klinik. Wir erstellen gemeinsam den Therapieplan und kooperieren auch bei einer durchzuführenden Operation. Meistens erfolgt nach der ambulanten Untersuchung die Aufnahme dieser Patienten direkt in die HNO-Klinik, wobei die Operation gemeinsam von HNO-Ärzten und Augenärzten durchgeführt wird. Je nach Lokalisation der Erkrankung beziehen wir auch andere Fachdisziplinen in die Therapieplanung und -durchführung, wie beispielsweise die Neurologische Klinik oder die Neurochirurgische Klinik mit ein.

Um dieses Konzept für eine bessere Behandlung unserer Patienten umzusetzen, sind die genannten Kliniken im Orbitazentrum Hannover zusammengefasst. Hierdurch optimieren wir die organisatorischen Abläufe bei der Diagnostik, die individuellen Besprechung des Therapieplans mit dem Patienten und die unter Umständen mit mehreren Fachgebieten gleichzeitig durchgeführten Operation und Therapie.

 

Neurochirurgische Klinik

Wenn Sie per Facharztüberweisung die Ambulanz der Augenklinik aufsuchen und der untersuchende Arzt diagnostiziert oder bestätigt eine Erkrankung, die durch eine Operation in Vollnarkose behandelt werden muss, so erfolgt vor der geplanten stationären Aufnahme eine Vorstellung in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Klinikum Hannover Nordstadt.

 Zu diesem Termin werden Sie gebeten, sämtliche Befunde Ihres Hausarztes (Röntgenuntersuchungen, EKG, Ergebnisse von Blutuntersuchungen, Krankenvorgeschichte etc.) mitzubringen, damit die dortigen Kollegen eine genaue Einschätzung für die geplante Narkose treffen können. Am Ende der Untersuchung empfiehlt Ihnen der Anästhesist weitere Untersuchungen oder Behandlungen, die in der Regel vom Hausarzt vor der stationären Aufnahme durchgeführt werden sollen. 

 

Neurologische Klinik

Zwischen der Augenklinik und der Neurologischen Klinik besteht eine enge Kooperation, da viele Augenerkrankungen (akute Augenmuskellähmungen, Gesichtsfeldausfälle, Sehnervenentzündungen etc.) einen neurologischen Ursprung haben. Patienten mit diesen Erkrankungen werden konsiliarisch eng von beiden Kliniken betreut.

 

Klinik für Innere Medizin

Viele Augenerkrankungen werden durch Allgemeinerkrankungen verursacht. Dazu zählen unter anderen Diabetes mellitus, Bluthochdruck, intraoculare Augenentzündung sowie oculäre Durchblutungsstörungen. Besonders bei Patienten mit intraocularen Entzündungen (Uveitis) und Durchblutungsstörungen arbeiten wir eng mit der Medizinischen Klinik des Klinikum Hannover Nordstadt zusammen. Ein von beiden Kliniken erarbeiteter diagnostischer Plan ermöglicht uns, die Ursachen der Erkrankung zu bestimmen. Nach deren Abklärung beginnen wir gemeinsam einen Therapieplan auszuarbeiten, der unter Einbindung der Hausärzte ambulant fortgeführt wird. Einen besonderen Schwerpunkt unserer Zusammenarbeit bildet die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit endokrinologischen Störungen (Diabetes mellitus etc.). Hier kooperieren wir auch auf wissenschaftlichem Gebiet, um neue Therapieansätze für unsere Patienten zu erforschen und anzuwenden. 

 

Pathologisches Institut

Bei allen Patienten mit Tumoren im Bereich der Lider, der vorderen und hinteren Augenabschnitte und der Augenhöhle erfolgt hier nach Übersendung der Präparate eine genaue feingewebliche Untersuchung durch die Mitarbeiter des Pathologischen Instituts des Klinikum Region Hannover Krankenhaus Nordstadt. Bei bestimmten Fragestellungen können die Untersuchungsergebnisse entweder während der Operation, am gleichen oder nächsten Tag vom Pathologischen Institut übermittelt werden, um eine möglichst zügige Behandlung der Patienten mit einem kurzen stationären Aufenthalt zu erreichen.