Radiologie

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Die Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 durch Conrad Wilhelm Röntgen hat die Welt der Medizin revolutioniert. Erstmals war es möglich, einen „Blick in den Körper“ des Menschen zu werfen.

In den letzten Jahrzehnten hat die Bedeutung der Radiologie durch die Entwicklung der Computertomografie (CT) und Magnetresonanztherapie (MRT) weiter zugenommen. Dabei beschränkt sich ihre Funktion nicht nur auf die reine Bildgebung für diagnostische Zwecke, sondern auch auf die Behandlung von Krankheiten.

In unserem Institut hat neben modernsten Röntgengeräten die herkömmliche Röntgenuntersuchung weiterhin einen sehr hohen Stellenwert und wird digital, das heißt ohne Anfertigung von Filmen, durchgeführt.

Mit einem hochmodernen Mehrschicht-Computertomografie-Gerät (CT-Gerät) werden in Sekundenschnelle dünne Schichtaufnahmen erzeugt. Neben einem Blick „ins Innere“ des Körpers erfolgen hiermit Untersuchungen am Herzen sowie der Blutgefäße – zum Teil mit 3D-Rekonstruktionen.

Dem Institut steht auch ein High-End-Magnetresonanztomograf (3 Tesla-MRT) zur Verfügung. Hier finden neben der gesamten Diagnostik auch Eingriffe an der Brust (Markierung verdächtiger Herde und Vakuumbiopsie) sowie minimal-invasive Biopsien der Prostata statt.

Nicht nur die Diagnostik, sondern insbesondere auch die minimal-invasive Therapie bildet einen Schwerpunkt der Abteilung. Mit Hilfe dünner Nadeln, Kathetern sowie Ballons und innerer Gefäßstützen (sogenannter Stents) werden verengte oder verschlossene Blutgefäße behandelt (unter anderem Niere, Halsschlagader, Becken- und Beingefäße).

Auch werden Gefäßprothesen über die Leistenschlagader bei krankhaften Gefäßerweiterungen beispielsweise der Bauchschlagader –  so genannten Aneurysmen – eingesetzt, ohne dass ein Bauchschnitt erforderlich wäre.

Darüber hinaus ist die schonende Gewebeentnahme aus nahezu allen Organsystemen (Brust- und Bauchraum, Skelettsystem) unter Bildkontrolle genauso möglich wie therapeutische Punktionen (Schmerztherapie, Drainagen).

Die Radiologie hat eine Schlüsselfunktion bei Diagnosefindung und Therapie. Daher besteht eine sehr enge Zusammenarbeit mit den anderen medizinischen Fachdisziplinen. Ein gemeinsamer Schwerpunkt mit der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe liegt in der Behandlung von Gebärmuttermyomen, die ebenfalls minimal-invasiv über kleine Katheter durch die Leistenschlagader behandelt werden können.

Eine besondere Expertise besitzt die Radiologie auch auf dem Gebiet der Erkrankung der weiblichen Brust. Integriert in unserem Brustzentrum werden neben der Sono- und Mammografie auch Markierungen von verdächtigen Befunden mit Hilfe der Sono-,  Mammo- und Kernspintomographie durchgeführt. Auch kommen das Brust-MRT einschließlich MRT-Vakuumbiopsie und die stereotaktische Vakuumbiospie zum Einsatz.

Zusammen mit der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie ergänzen wir das Darmkrebszentrum durch die CT-Darmspiegelung (Kolonografie) oder die MRT- gestützte Darstellung von Enddarmtumoren (Rektumkarzinomen).

Als integraler Bestandteil des Beckenbodenzentrums führen wir bei Kontinenzbeschwerden die konventionelle und MRT- gestützte  Defäkografie durch.

In regelmäßig stattfindenden Konferenzen werden die Befunde mit den behandelnden Ärzten der unterschiedlichen Fachdisziplinen besprochen und Therapieplanungen festgelegt. Durch die interdisziplinäre Arbeit wird für Sie als Patient eine auf Sie zugeschnittene und an  modernen Standards ausgerichtete Therapie durchgeführt.


Infoflyer für Patienten

 

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 Chefarzt

 
Dr. med. Götz Voshage
Facharzt für Diagnostische Radiologie
 

 Kontakt und Terminvergabe

 

Telefon:   (05108) 69 2424

Fax:          (05108) 69 2422

E-Mail:     rad@krh.eu 

​Röntgen- und Durchleuchtungs-untersuchungen, Computertomografie (CT), Angiografie, Mammografie und Magnetresonanztomografie (MRT)

 

 Sekretariat des Chefarztes

 
KRH Klinikum Robert Koch Gehrden
Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Von-Reden-Str. 1
30989 Gehrden
Telefon:
(05108) 69 2401
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(05108) 69 2402