Herzlich willkommen auf der Homepage der Klinik für Urologie!
Unsere Klinik ist Bestandteil des Zentrums für Urologie des Klinikums Region Hannover. In unserer Fachklinik im Klinikum Robert Koch Gehrden behandeln wir alle Ihre Erkrankungen der Nieren und der ableitenden Harnorgane Harnleiter, Blase und Harnröhre sowie allen Formen angeborener und erworbener Störungen des männlichen Geschlechtsapparats mit Penis, Hoden, Nebenhoden, Samenleiter und Prostata. Neben der schonenden Behandlung des Harnsteinleidens mit ESWL (Stoßwellen), und gepulstem Holmium-Yag Festkörper-Laser, Uretero-Nephroskopie (endoskopische Verfahren) und percutaner Steinentfernung (minimal-invasive, sogenannte „Schlüsselloch-Chirurgie“), bildet die Behandlung der urologischen Tumore bis hin zum Harnblasenersatz das Kernspektrum unserer Arbeit.
Wir verfügen über eine moderne HIFU-Anlage (hochfokussierter Ultraschall) zur kurativen Alternativbehandlung des Prostatakarzinoms. Die gutartige Wucherung der Prostata kann neben der Gold-Standard-Behandlung der Elektroresektion in ausgewählten Fällen auch in Form der Dioden-Laser-Therapie behandelt werden.
Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Gynäkologen und Chirurgen ermitteln wir die individuell zugeschnittene Behandlungsform der Harninkontinenz (ungewollter Harnverlust). Auch die therapeutische Umsetzung dieser Konzepte erfolgt im Bedarfsfall interdisziplinär. Hierzu wurde 2005 im Verbund mit der Gynäkologie ein Inkontinenzzentrum aufgebaut.
Die Therapie aller Formen der männlichen Impotenz durch medikamentöse, rekonstruktive und prothetische Verfahren komplettiert das Kernspektrum unserer Arbeit.
Die Abteilung führt selbstverständlich auch minimal-invasive Eingriffe im Bauchraum durch, zum Beispiel bei Nierenentfernungen, Korrekturoperationen an Nierenbecken und Harnleiter, Lymphdrüsenentfernungen, Eingriffen an der Harnblase bei Blasendivertikeln und Blasenteilresektionen, Behandlungen von Hodenkrampfadern, der Entfernung von Bauchhoden und der Behandlung von „Wandernieren“. Die Implantationschirurgie mit der Einpflanzung künstlicher Blasenschließmuskel, künstlicher Penisschwellkörper sowie offen haltender Spiralensysteme bei Verletzungen oder Verlegungen der Harnwege in Harnleiter, Prostata oder Harnröhre erfährt ebenfalls seit Jahren einen beständigen Zuwachs.