Geschichte des Klinikums Oststadt

Nur Layout

Die Anfänge des Oststadtkrankenhauses

Schwarmstedt ist der Name eines Städtchens zwischen Leine und Aller, mit der die Norddeutschen wohl vor allem die Autobahnabfahrt der A7 in Verbindung bringen. Dort, nördlich der Landeshauptstadt, hat ein Stück Stadtgeschichte Hannovers ihren Ursprung. Die Geschichte beginnt mit dem Schwarmstedter Behelfskrankenhaus, das nach dem Zweiten Weltkrieg von der Stadt Hannover getragen wurde. In mehreren Baracken waren eine Frauenklinik, eine Chirurgische Abteilung und eine Allgemeine Medizinische Station untergebracht. Regelmäßig brachte die Feuerwehr auch Patienten aus Hannover zur Behandlung raus aufs Land. Deren Stadtväter beschlossen die Schließung des Schwarmstedter Behelfskrankenhaus nachdem ein modernes Krankenhauses im östlichen Vorstadtgebiet Hannovers fertiggestellt war. Im wachsenden Hannover sollten die Bürger vor Ort behandelt werden.

Der gesamte Pflege- und Ärztestab aus Schwarmstedt erhielt das Angebot im neuen Krankenhaus Oststadt ihren Dienst aufzunehmen. Neben anderen siedelte auch Christel W. 1959 nach Hannover über. Sie erinnert sich: "Vieles war in Hannover komfortabler. Zum Beispiel kam das Essen von der Küche direkt auf die Stationen, wo es nur noch portioniert wurde. Wir waren auch nicht mehr für die gesamte Reinigung zuständig. Die Bettenzentrale und die Hausreinigung nahmen uns einiges ab. Das bedeutete schon eine Arbeitserleichterung." Der Bau des Oststadtkrankenhauses und seine Besiedlung durch "die Schwarmstedter" war ein Grundstein für die Entwicklung eines neuen Stadtteils. Neben dem Krankenhaus waren die Häuser des Personals die ersten Bauten zwischen Wiesen, Feldmark und Mittellandkanal.

 

◄ zurück

 

 Weitere Informationen