Alle bestehenden Krankenhauslabore des Klinikums Region Hannover sind in einer neuen Organisationseinheit, dem Institut für Labormedizin, zusammengeführt worden. Dadurch ist eines der größten Labornetzwerke Norddeutschlands mit einer zentralen Administration entstanden. Alle Labore erhielten eine einheitliche Geräteausstattung und Labor-Datenverarbeitung (EDV). Das sorgt für gleichbleibende diagnostische Qualität und einen schnellen elektronischen Zugriff auf die Laborwerte von Patienten.
Eine regelmäßige Mitarbeiterqualifizierung, zentrale EDV-Administration und die Möglichkeit, schnell Ersatz bei Personal- oder Geräteausfall zu gewährleisten, sind große Vorteile dieses Netzwerks. Untersuchungen, die schnelle Ergebnisse erfordern, werden vor Ort in den Krankenhäusern durchgeführt. Zeitunkritische und besonders aufwendige Untersuchungen wie Autoimmunologie, Hormon-, qualifizierte Gerinnungs-, Liquor-, Drogenanalytik und Tumormarker werden in zwei Schwerpunktlaboren durchgeführt. Dies optimiert die Geräteausnutzung, ermöglicht fachliche Spezialisierung und führt zu deutlich reduzierten Kosten.
Ein doppelt besetzter ärztlicher Bereitschaftsdienst steht über 24 Stunden zur Verfügung und berät bei labordiagnostischen Fragestellungen bzw. übernimmt konsiliarische Mitverantwortung bei der Therapie von hämostaseologischen und immunhämatologischen Problemfällen.
Sämtliche neun Labore der Klinikgruppe, darunter die zwei Zentrallaboratorien Nordstadt und Oststadt-Heidehaus, sind vom TÜV Süd nach der Norm DIN ISO 9001 zertifiziert worden.
