Malerei von Sergej Tihomirov
Das auffälligste Merkmal eines Baumes ist seine stetige Veränderung; er wächst in die Höhe sowie in die Tiefe. In einem bekannten Gedicht Rainer Maria Rilkes heißt es: „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn (...)“
Die Menora, jener jüdische siebenarmige Leuchter, repräsentiert in der baumhaften Form Entfaltung, Entwicklung und Wachstum. Um genau diese Themen geht es auch in vielen Arbeiten des Künstlers Sergej Tihomirov. Seine Werke sind häufig von einer christlich-jüdischen Symbolik geprägt, greifen aber auch Themen aus griechischen Mythen auf oder zeigen Einflüsse der russischen Moderne sowie des Realismus.
Ausstellungsdauer: 12. Oktober 2011 bis 31. Januar 2012, täglich 08:00-21:00 Uhr
Vernissage
Termin: Mittwoch, 12. Oktober 2011, 19:00 Uhr im Foyer des KRH Klinikums Siloah
Einführung: Claudia Krüger (Kulturmanagerin), Manuela Fabrizius (Geschichten- und Märchenerzählerin)
Musik: Wolfram Wallrabenstein (Klezmerklarinette)
Alle Patienten, Mitarbeiter, Besucher und Gäste sind herzlich eingeladen.
Eintritt frei!
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