Zubereitung der Dinkelvollkorncrêpes
Das Dinkelvollkornmehl mit dem Weizenmehl mischen, dann mit dem Vollei und der Sojamilch mit einem feinen Schneebesen klumpenfrei verschlagen. Jetzt den Leinsamen und den Sesam zu dem Teig geben. Alles abschmecken mit gehackter Petersilie (Menge nach Geschmack und Gefühl), Salz, Pfeffer und Muskat. Eine beschichtete Pfanne auf den Herd stellen und heiß werden lassen.
Nun etwas Rapsöl/Pflanzenöl in die Pfanne geben und den angerührten Teig hauchdünn einlaufen lassen. Nach 15 Sek. vorsichtig mit einer Palette drehen und ebenfalls 15 Sek. in der Pfanne ziehen lassen. Fertig!
Tipp: Sollte die Crepe einmal in der Pfanne kleben, ist es gut die Pfanne einmal vorher mit Salz auf die heiße Herdplatte zu stellen (ca. 20 min.). Diesen Vorgang nennt man "ausbrennen" einer Pfanne.
Zubereitung der Rahmchampignons
Die gewaschenen Champignons in Butter mit roten Zwiebel- und Knoblauchwürfel anschwenken, Mit Sahne aufgießen und reduzieren lassen, bis es dickflüssig wird.
Abschmecken mit Salz, Pfeffer und gehacktem Kerbel.
Anrichteweise
Die Rahmchampignons im Dinkelvollkorncrêpe einrollen und auf einem flachen Teller an einer Salatgarnitur anrichten.
Guten Appetit wünschen KRH Küchenmeister Sven Müller und Ernährungsmediziner Dr. Stefan Köppen!
Das Rezept aus ernährungsmedizinischer Sicht
Bei Dinkel handelt es sich um eine uralte Getreideart, die eng mit dem heutigen Weizen verwandt ist. Wird er unreif geerntet und getrocknet, spricht man vom Grünkern. Da dieser nicht backfähig ist, wird der Grünkern gern für Suppen verwendet.
Als Vollkorn bezeichnet man Getreide, das noch die Schale (Kleie) und den Keimling enthält. Dadurch bleiben vermehrt Ballaststoffe (Anteil ca. 10%), Vitamine, Mineralstoffe und Öle erhalten. Ballaststoffe erfüllen vielfältige Aufgaben im Stoffwechsel. Sie erhöhen u.a. das Sättigungsgefühl und senken den Blutzuckerspiegel.
Die Nationale Verzehrstudie II hat ergeben, dass in Deutschland 75 % der Frauen und 68 % der Männer weniger als die täglich empfohlenen 30 g Ballaststoff zu sich nehmen. Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) soll dabei die Hälfte der Ballaststoffe aus Getreideprodukten und die andere Hälfte aus Obst und Gemüse stammen.
Dr. med. Stefan Köppen
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Ernährungsmedizin
Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik im KRH Klinikum Nordstadt
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