Neubau KRH Klinikum Nordstadt – Bauabschnitt 2a

Logo_nsk.jpgWir modernisieren das historische Städtische Krankenhaus I

(heute KRH Klinikum Nordstadt)

 

Mit einem Ersatzneubau in mehreren Bauabschnitten wird aus dem ältesten Krankenhaus der Landeshauptstadt Hannover eine der modernsten und zukunftsweisendsten Kliniken Niedersachsens. Die Pavillonstruktur aus dem Jahr 1896 wird Stück für Stück in ein neues Zentralklinikum überführt, die historisch wichtigen Pavillons werden im Anschluss saniert und einer kliniknahen Nachnutzug zugeführt. Hier entsteht der Gesundheitscampus Nordstadt, die erste Arztpraxis hat bereits den Betrieb aufgenommen, weitere Ärzte und Dienstleister werden folgen.



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Lageplan Klinikum Nordstadt
 

In einem ersten Bauabschnitt wurde der sogenannte Neubau Chirurgie durch das Architekturbüro Nickl und Partner erstellt und 2008/2009 Betrieb genommen. Hierin befinden sich fünf OPs, die komplette Radiologie, die unfallchirurgische Notaufnahme, eine Intensivabteilung mit 20 Betten und die Geburtshilfe mit drei modernen Kreissälen und einem Sectio-OP. Auf dem Dach befindet sich der modernste Hubschrauberdachlandeplatz Niedersachsens.

 
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Südansicht
 

Die Zielplanung sieht insgesamt drei Bauabschnitte vor, wobei sich der Abschnitt 2a derzeit in der Realisierung befindet. Die Abschnitte 2b und 3 sollen folgen. In der Zielplanung ist das gesamte KRH Klinikum Nordstadt dann mit allen Pflegestationen, dem Zentral-OP und den Funktionsbereichen inklusive eines Aufnahme- und Untersuchungszentrum (AUZ) im östlichen Teil des Gesundheitscampus Nordstadt zentralisiert.

Ziel des Neubaus Klinikum Nordstadt Bauabschnitt 2a ist es in einer begrenzten Baumaßnahme eine möglichst weitgehende Verdichtung der Fachabteilungen am KRH Klinikum Nordstadt zu erreichen. Gleichzeitig schafft der Bauabschnitt 2a die Voraussetzungen für die folgenden baulichen Umgestaltungen des KRH Klinikums Nordstadt. Durch die Verlagerung mehrerer Teilbereiche unterschiedlicher Abteilungen in den Bauabschnitt 2a werden hohe Synergieeffekte erzielt. Ein wesentliches Merkmal ist die Zentralisierung der Operationssäle in einen Zentral-OP und die Realisierung einer Bettenkapazität, die es ermöglicht das dezentral liegende Gebäude der Frauenklinik aufzugeben.

 

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Allgemeinpflegebereich am Innenhof mit dem Blick auf den Flur vor dem Pflegestützpunkt

Mit dem Bauabschnitt 2a wird ein fünfstöckiges Gebäude direkt an den Neubau Chirurgie angedockt werden. In diesem Gebäude werden in den oberen Etagen drei Stationen mit insgesamt 120 Betten entstehen. Es werden zunächst die Fachbereiche Frauenheilkunde, Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie aufzunehmen sein, diese Bereiche sind derzeit an verschiedenen Stellen des KRH Klinikums Nordstadt untergebracht. Im ersten Geschoss wird der OP Bereich etabliert, der dann direkt mit dem OP des ersten Bauabschnitts Neubaus Chirurgie verbunden wird und die Zentralisierung der OP-Bereiche ermöglicht. Im Erdgeschoss ist weiterhin die Implementierung einer Aufnahmestation sowie die Funktionsbereiche Endoskopie und Frauenheilkunde vorgesehen. Im Untergeschoss, werden neben den zentralen Umkleiden Logistik- und Technikflächen geschaffen werden.

Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt zur Hälfte durch Fördermittel des Landes Niedersachsen und zur anderen Hälfte durch Eigenmittel des Klinikums Region Hannover. Die Planung liegt in den Händen des Architekturbüros tönies schroeter jansen freie architekten gmbh aus Lübeck.