Medizintechnik vom Feinsten im KRH Klinikum Robert Koch Gehrden

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Modernster Kernspintomograph in der Region in Betrieb / 2,38 Mio. Euro investiert

Der modernste Kernspintomograph in der Region Hannover steht Patienten jetzt im KRH Klinikum Robert Koch Gehrden zur Verfügung. Nach drei Monaten Aufbauzeit und einer Investition von 2,38 Millionen Euro wurde der Kernspintomograph am 8. Juni 2011 offiziell in Betrieb genommen. „Mit dieser Spitzentechnologie sichert unser Klinikum eine Patientenversorgung in der Region Hannover auf allerhöchstem Niveau“, betont Dr. med Götz Voshage, Chefarzt der Radiologischen Abteilung des Gehrdener Krankenhauses, das zur Klinikgruppe Klinikum Region Hannover (KRH) gehört. Die Investition in Gehrden sei ein weiterer wichtiger Baustein, um die Leistungskraft des Klinikums Robert Koch und des gesamten KRH-Klinikverbunds weiter zu stärken, hebt KRH-Geschäftsführer Norbert Ohnesorg hervor.


Das neue 3-Tesla-Hochfeld-Kernspintomographiesystem „Magnetom Skyra“ von Siemens zeichnet sich gegenüber anderen im Einsatz befindlichen Geräten durch eine sehr viel höhere Auflösung aus. Die Detailwiedergabe ist derart hoch, dass die Neuerung in vielerlei Hinsicht ein „Glücksfall“ für die Medizin ist, wie Dr. Voshage erläutert.


Das Gerät ermöglicht eine um ein Drittel schnellere Diagnostik als die technischen Vorläufer und eine komfortablere dazu, von der besonders Kinder und Menschen mit Übergewicht oder körperlicher Beeinträchtigung profitieren sowie jene mit Klaustrophobie: Der Innendurchmesser der sehr kurzen Untersuchungsröhre ist mit 70 Zentimetern zehn Zentimeter größer als bisher. Viele Untersuchungen können so vorgenommen werden, dass sich der Kopf des Patienten außerhalb des Systems befindet.

Das Besondere für die Ärzte sind die neuen Anwendungsfelder, die jetzt mit dem 3-Tesla-Hochfeld-Kernspintomographiesystem möglich sind: In der Neuroradiologischen Diagnostik die funktionelle Bildgebung des Nervensystems, in der Tumordiagnostik die Ganzkörperaufnahme und in der Brustdiagnostik die hochauflösende MR-Mammographie. Hinzu kommt die hochauflösende Darstellung der Gelenke, der Gefäße, des Herzens und der Gallenwege.

 

 

Pressemitteilung Mittwoch, 08. Juni 2011