Neue Kunstausstellung im KRH Klinikum Robert Koch Gehrden

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Malerin Beate Parthen aus Barsinghausen

Manfred Glasmeyer, kaufmännischer Direktor des KRH Klinikums Robert Koch Gehrden, freut sich über die neue Kunstausstellung mit den Bildern der Künstlerin Beate Parthen. Bis Ende Februar können sie in den Fluren des KRH Klinikums Robert Koch Gehrden besichtigt werden.

Der Aufenthalt in einem Krankenhaus ist selten ein leichter. Sorgen und Beschwernisse sind dabei die Begleiter von Patienten und Besuchern. Um ein klein wenig Ablenkung und Trost zu spenden, veranstaltet das KRH Klinikum Robert Koch Gehrden seit vielen Jahren Kunstausstellungen mit wechselnden regionalen Künstler. Jetzt stellt Beate Parthen aus Barsinghausen hier aus. „Die Kunstausstellungen in unseren Räumen hat eine lange Tradition“, erklärt Manfred Glasmeyer, kaufmännischer Direktor des Klinikums. „Es ist uns bei jedem Wechsel eine Freude, wahrnehmen zu können, wie die neuen Bilder auf unsere Patientinnen und Patienten, auf die Besucher und unsere Beschäftigten wirken.“

Die zumeist farbintensiven Bilder der Ausstellung in Gehrden haben das Thema: Stadt – Land –Fluss. Die Bilder sind gegenständlich und zugleich gegenstandslos. „Es gefällt mir, wenn ein Bild nicht gleich zu deuten ist, sondern beim zweiten oder dritten Blick neue Ansichten offenbart“, erklärt Parthen. Da niemand über Nacht sich plötzlich zum Malen berufen fühlt, ist auch ihr kreativer Werdegang ein längerer. Bereits als Kind wurde sie durch ihren Vater in das Malen mit Ölfarben eingeführt. Dafür mussten Styropor-Deckenplatten herhalten, die in kräftigen Farben mit einer „Tupftechnik“ verschönert wurden. Ein intensives Hobby oder eine Leidenschaft wurde aber nicht daraus, bis sie die alten, inzwischen hart gewordenen Farbtuben in seinem Bastelkeller entdeckte. Mit ein paar Farbtönen und kleinen Leinwänden fing es enthusiastisch an. Die Liebe zu den kräftigen Farben und das Anschmiegsame der Ölfarben weckte wieder Leidenschaft. Das kraftvolle ausdruckstarke Arbeiten mit Spachtel bedurfte keiner Genauigkeit, sondern entstand aus Schwung und Fantasie.

In den Jahren danach besuchte sie Workshops und Seminare, unter anderem bei Andreas Palm und Nikolaus von der Assen, um sich technisch weiter zu entwickeln. Als neue Inspiration kamen nun auch Acryl-Farben zum Einsatz. Sie ermöglichen andere Optiken und Kombinationen mit Collagen und eingearbeiteten Materialien wie Sand und Artmetall.

Parthens Bilder sind noch bis Ende Februar im KRH Klinikum Robert Koch Gehrden zu sehen.

 

Mittwoch, 3. Dezember 2018