Neuer MRT in Betrieb genommen

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Hochmoderne und schonende Diagnostik im KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge

Das Team der Radiologie im KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge mit Chefarzt Dr. Götz Voshage (3.v.l.) freut sich über den neuen Magnetresonanztomograf, der die diagnostischen Möglichkeiten für die Patienten in Neustadt deutlich erweitert.

Ein neuer Magnetresonanztomograf (MRT) mit Investitionskosten von rund 1,4 Millionen Euro ist jetzt im KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge in Betrieb. „Das hochmoderne Großgerät erweitert die diagnostischen Möglichkeiten für unsere Patienten im Neustädter Klinikum deutlich“, betont Radiologie-Chefarzt Dr. Götz Voshage. Das 1,5 Tesla MRT-Gerät der neuesten Generation bietet höchste Qualität in der diagnostischen Bildgebung und hat eine extra weite Patientenöffnung von 70 cm. Dadurch wird die Untersuchung für Patienten komfortabler. Patienten mit Platzangst brauchen keine Beklemmungsgefühle mehr zu fürchten.

Die Magnetresonanztomografie, auch umgangssprachlich Kernspintomografie genannt, ist ein bildgebendes Verfahren und vor allem für die Darstellung von Weichteilen und Organen geeignet. Im Gegensatz zur Computertomografie (CT), die mit Röntgenstrahlen arbeitet, werden bei der MRT Schichtaufnahmen des Körpers mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen erzeugt. Die Patienten sind deshalb bei der MRT keiner Strahlenbelastung ausgesetzt.

Die Einsatzmöglichkeiten des MRT-Gerätes sind vielfältig. Untersuchungen von Gehirn, Rückenmark, inneren Organe, Wirbelsäule, Gelenken, Blutgefäßen und des Herzens gehören zu den Haupteinsatzgebieten.

Um das MRT-Gerät einzubauen, waren umfangreiche Vorbereitungsarbeiten nötig. Binnen drei Monaten wurden u.a. die Kälteversorgung, Lüftung und elektrische Installationen eingebaut. Der Untersuchungsraum, der zuvor als Lager genutzt wurde, ist komplett neu hergerichtet. Um eine für die Patienten möglichst angenehme Atmosphäre bei der Untersuchung zu schaffen, wurde der Untersuchungsraum farblich gestaltet und ein „Wolkenfenster“ in die Decke eingebaut. Während der Untersuchung können die Patienten Musik nach Wahl hören.

 

 

Montag, 3. Dezember 2018