Prof. Dr. Sandalcioglu verabschiedet

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Feierlicher Rückblick auf erfolgreiche sechs Jahre in der KRH Neurochirugie

Zu der feierlichen Verabschiedung von Prof. Dr. Erol Sandalcioglu (4. v. l.) waren auch seine Frau, Maria Luisa Sandalcioglu und sein Lehrherr am Universitätsklinikum Essen, Prof. Dr. Dietmar Stolke anwesend (2. v. r.). Verabschiedet wurde der zukünftige Ordinarius von (v. l.) Prof. Dr. Hans-Jürgen Welkoborsky, Sprecher der Chefärzte am KRH Klinikum Nordstadt, Michael Schmitt, Geschäftsführender Direktor KRH Klinikum Mitte, Barbara Schulte, KRH Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur, Dr. Matthias Bracht, KRH Geschäftsführer Medizin und Tomislav Gmajnic, Übergangsdirektor für den kaufmännischen Bereich am KRH Klinikum Mitte.





Obwohl es eigentlich nichts zu feiern gab, war es eine feierliche Verabschiedung von Prof. Dr. Erol Sandalcioglu. In seiner Begrüßung im Hörsaal des KRH Klinikums Nordstadt betonte Prof. Dr. Hans-Jürgen Welkoborsky, Sprecher der Chefärzte am KRH Klinikum Nordstadt, den Stolz, den alle Kolleginnen und Kollegen angesichts der Berufung eines Nordstädters zum Ordinarius, zum Universitätslehrer, empfänden. „Das ist ein Erfolg für Sie, Prof Sandalcioglu, aber auch für das Team. Dieser Erfolg strahlt auf die gesamte Klinik für Neurochirurgie zurück.“ Welkoborsky machte außerdem deutlich, wie wichtig die integrative und interdisziplinäre Arbeit des Scheidenden gewesen sein. „Sie sind hier stets ein Kollege gewesen, der auch das Interesse der anderen und die Interessen des Standortes mitgedacht hat.“ Dr. Matthias Bracht, KRH Geschäftsführer Medizin, bestätigte diesen Eindruck und ergänzte: „In unseren Gespräche habe ich immer die Art und Weise bewundert, mit der Sie ihre Abteilung und ihr Team in den Mittelpunkt gestellt haben. Ihre Erfolge, das haben Sie stets betont, waren immer nur im Zusammenspiel mit der ganzen Mannschaft möglich.“

Diese Art, die gemeinsame Arbeit zu sehen und zu bewerten, wurde auch in Sandalcioglus Abschiedsrede deutlich. In seinem Rückblick würdigte er sehr viele Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Hierarchie- und Funktionsebenen: Angefangen vom Handwerker aus dem Facilitymanagement, bis hin zum Chefarztkollegen oder der Geschäftsführung. Auch die Perspektive, jetzt ein Ordinariat übernehmen zu können, eröffne sich nur, so der Neurochirurg, weil seine Mannschaft mitgemacht habe. „Ich war der, der die Richtung vorgegeben hat. Laufen mussten meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alleine. So ist es uns gemeinsam gelungen, als eines der wenigen kommunalen Häuser in Deutschland, hier echte Grundlagenforschung zu betreiben. Dafür und für alles andere möchte ich mich herzlich bedanken.“ In Sandalcioglus Zeit gelang es, das Operationsspektrum deutlich zu erweitern und auch die Zahl der Patientinnen und Patienten, die in der Klinik behandelt wurden, nahm deutlich zu. „Ich habe hier viel Herzblut in den Aufbau und die Weiterentwicklung der Klinik investiert“, betonte Sandalcioglu.

Eines seiner herausragenden Kooperationsprojekte war die Konzeptionierung einer ganzen Lehr- und Fortbildungsreihe zur Orbita, der Augenhöhle, die er gemeinsam mit anderen KRH Ärzten entwickelte und deren Ergebnisse heute zur Standardliteratur der ärztlichen Ausbildung gehören. „Wir hätten Sie lieber nicht verabschiedet, gestand Geschäftsführer Bracht. „Doch ihr fairer Umgang und das große Vertrauen, dass sie uns geschenkt haben, hat es uns ermöglicht, schon früh in die Suche nach einem Nachfolger einsteigen zu können. Darum freut es mich, dass wir hier einen fließenden Übergang in der Klinikleitung hinbekommen haben.“ Am 1. März nimmt Prof. Dr. Arya Nabavi seine Leitungstätigkeit in der Klinik für Neurochirurgie auf. Prof Sandalcioglu wird dann im April seinen Wechsel vollzogen haben und das Ordinariat für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Magdeburg übernehmen.

 

 

Donnerstag, 21. Februar 2019