Endoskopie in Gehrden komplett saniert

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KRH investiert eine Million Euro in das Klinikum Robert Koch Gehrden

Das Team der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie und der Endoskopie am KRH Klinikum Robert Koch Gehrden freut sich sehr über die neuen Räumlichkeiten. (v. l.) Oberarzt Dr. Holger Pawelzik, Sabine Loeper, Spomenka Merkel, Karin Schuster, Sandra Grote, Daniela Dippel, Chefarzt Prof. Dr. Jochen Wedemeyer, Janina Schmey, Oberarzt Dr. Philipp Kasten, Oberarzt Dr. Carsten Hamm, Silke Rüter, Oberarzt Dr. Björn Meyer und Bereichsleitung Beate Weber.



Die neue Endoskopie am KRH Klinikum Robert Koch Gehrden ist bezogen und voll funktionsfähig. In dem neuen Funktionsbereich sind jetzt Untersuchungsräume, die zuvor an unterschiedlichen Stellen des Gebäudes untergebracht waren, an einer Stelle zusammengefasst. Jetzt besteht der Bereich aus zwei Räumen für Ultraschalluntersuchungen und drei Endoskopieräumen für Untersuchungen der Speiseröhre und des Magen- Darmtraktes. Die verbesserte Struktur ermöglicht es den Mitarbeitern, schnell zwischen den einzelnen Räumen zu wechseln. „Für unser Haus ist es eine große Investition, über eine Million Euro in die Hand zu nehmen. Das Ergebnis zeigt aber, wie sinnvoll das Geld angelegt ist, um den Bereich sehr patienten- und mitarbeiterorientiert zu entwickeln,“ betont Manfred Glasmeyer, Kaufmännischer Direktor des KRH Klinikums in Gehrden.

Alle relevanten Geräte und auch die für manche Untersuchungen notwendigen Gasanschlüsse sind auf so genannten Deckenampeln gelagert. So können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter relativ frei im Raum bewegen und sich voll auf die Untersuchung und Versorgung der Patientinnen und Patienten konzentrieren, da keine Geräte auf Rollwagen im Wege stehen. Des Weiteren ermöglicht die Ausstattung ein sehr viel ergonomischeres Arbeiten. Für die Patienten bedeutet der Umzug in die neuen Räumlichkeiten auch einen Zugewinn an Komfort. An jedem Untersuchungsraum befinden sich separate Umkleideräume und Nasszellen.

Im Rahmen des Endoskopie-Umbaus wurde auch das medizinische Spektrum durch eine neue Endosonographie-Einheit erweitert. „Wir können jetzt mit Kontrastmitteln verstärkte Ultraschallaufnahmen von innen machen“, erklärt Prof. Dr. Jochen Wedemeyer, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin Gastroenterologie in Gehrden. „Das ermöglicht uns, möglichen Beschwerden und Erkrankungen der Patienten noch besser und genauer auf die Spur zu kommen.“ Dies ist insbesondere für die Diagnostik von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse im Gehrdener Pankreaskarzinomzentrum relevant.

Ein weiteres Herzstück der neuen Endoskopie ist die moderne Aufbereitungs- und Reinigungsanlage der Endoskope. Die Anschaffung von sogenannten „Durchreiche Waschmaschinen“ ermöglicht eine klare räumliche Trennung von „unreinem“ und „reinem“ Bereich. So sind Geräte nach einer Untersuchung auch räumlich klar getrennt von den Geräten, die für einen erneuten Eingriff bereitstehen. Dies ermöglicht optimierte hygienische Arbeitsbedingungen und eine verbesserte Ergonomie durch flache Vorspülbecken für die Beschäftigten.

An den umfangreichen Überlegungen und Planungen waren viele Bereiche des Klinikums Region Hannover beteiligt. Dazu gehören der Bereich Facility Management, die Medizintechnik, die IT, die Hygiene, die Arbeitssicherheit, das Serviceteam und natürlich die dort arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Pflege, dem Funktionsdienst und die Ärztinnen und Ärzte. Der Umzug konnte aufgrund des beeindruckenden Einsatzes aller Beteiligten sogar im laufenden Betrieb erfolgen. „Für den reibungslosen Ablauf“, so Glasmeyer und Wedemeyer, „möchten wir uns bei allen ganz herzlich bedanken.“ In der Endoskopie werden jährlich über 6.000 ambulante und stationäre Untersuchungen vorgenommen, darunter ein Großteil Magen- und Darmspiegelungen.

 

Dienstag, 12. März 2019